Coronavirus: wichtige Informationen Für Sie und Ihre Baufinanzierung

ich hoffe, es geht Ihnen und Ihrer Familie gut. Das Thema Coronavirus beherrscht derzeit unser Leben. Und es tauchen viele Fragen auf. Nur eine davon ist: Wie soll ich meine Rate bedienen, wenn ich nun in Kurzarbeit gehen muss oder aufgrund dringender Kinderbetreuung nicht mehr arbeiten kann?

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Baufinanzierung haben, helfe ich Ihnen jederzeit weiter. Gemeinsam mit Ihrer Bank finden wir eine kulante Lösung. Kommen Sie gerne auf mich zu, das geht auch bequem und ohne Kontakt vor Ort per Telefon, Mail oder Video-Chat.

Ihre Optionen bei Liquiditätsengpässen

Kommt es zu kurzfristigen finanziellen Engpässen, stehen Ihnen folgende Lösungen zur Verfügung.

Tilgungsaussetzung: Sie können für einen bestimmten Zeitraum die Rückzahlung Ihres Darlehens aussetzen. In dieser Zeit fällt nicht die volle monatliche Rate an. Sie zahlen nur den Zinsanteil. Im Normalfall muss diese Option bereits im Baufinanzierungsvertrag festgelegt werden. Aktuell wird die Aussetzung der Tilgung aber unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne vertragliche Vereinbarung gestattet.

Stundung: Hierbei setzen Sie für eine festgelegte Zeit komplett mit der Zahlung der Monatsraten aus. Die gestundeten Raten werden in der Regel an die Laufzeit angehängt. Sie zahlen also länger ab. Bei einigen Banken muss der Rückstand nach Ablauf der Frist aber auch zusätzlich zu den regulären Monatsraten ausgeglichen werden. Das hat wiederum eine kurzfristige Erhöhung Ihrer Rate zur Folge.

Tilgungssatzwechsel: Haben Sie im Baufinanzierungsvertrag einen Tilgungssatzwechsel vereinbart, können Sie Ihre Tilgungshöhe verändern und so an Ihre aktuelle finanzielle Situation anpassen. Dabei zu beachten ist allerdings, dass sich bei einer Senkung des Tilgungssatzes die Laufzeit Ihres Darlehens verlängert. Zudem gilt dieser Wechsel langfristig: Die meisten Banken bieten nur einen einmaligen Tilgungssatzwechsel an. Ist dieser einmal angepasst, ist er nicht mehr so einfach zu ändern. Möchten Sie die Tilgung nach der Coronakrise wieder erhöhen, sind Sie auf die Kulanz der Bank angewiesen.

Beratungsgespräche können weiter wahrgenommen werden

Was ist, wenn Sie sich bereits für eine Immobilie entschieden haben und in den letzten Zügen für Ihren Baufinanzierungsabschluss liegen? Auch hier bin ich weiter für Sie da. Haben Sie bereits einen Termin für ein Beratungsgespräch, muss dieser nicht verschoben werden. Ich biete Ihnen die Möglichkeit, diesen Termin per Video oder Telefon wahrzunehmen. Ihre Unterlagen werden weiterbearbeitet und Auszahlungen von den Banken fristgerecht vorgenommen.

Die Option, sich per Telefon oder Video-Chat beraten zu lassen, können Sie natürlich auch nutzen, um sich zu den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten beraten zu lassen. Denn die aktuelle Situation hat auch Einfluss auf die Bauzinsen – diese sind noch einmal auf einen historischen Tiefstand gesunken. Deshalb bietet es sich jetzt an, sich die niedrigen Zinsen für einen langen Zeitraum zu sichern. Für die Anschlussfinanzierung kann zudem ein Forward-Darlehen interessant sein.

Die derzeitige Situation ist nicht einfach. Deshalb ist es für mich besonders wichtig, dass Sie wissen: Ich bin für Sie da! Bitte zögern Sie nicht, mich bei Fragen rund um Ihre Baufinanzierung, Ihren Ratenkredit oder Ihre Versicherung zu kontaktieren.

ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Immobilienpreise steigen ungebremst weiter..!

Gut für Immobilienbesitzer, schlecht für Kaufinteressenten und Mieter: Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, findet die Preisrallye auf den deutschen Immobilienmärkten einstweilen kein Ende. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart und Düsseldorf) wurde zuletzt auf Jahressicht ein Preisanstieg von 10 Prozent bei Ein- und Zweifamilienhäusern und von 8,6 Prozent bei Eigentumswohnungen verzeichnet. In den weiteren Großstädten lag die Preissteigerung bei 7,1 bzw. 7,0 Prozent.
Teurer wird es aber auch abseits der urbanen Zentren: Um 4,2 Prozent legten die Wohnimmobilienpreise in ländlichen Gegenden mit geringer Bevölkerungsdichte zu. Daran dürften die günstigen Finanzierungskonditionen großen Anteil haben, die den Kreis möglicher Käufer verbreitern. So gibt es bei guter Bonität mittlerweile schon Immobilienkredite für 0,5 Prozent, Tendenz weiter sinkend. Im bundesweiten Durchschnitt verteuerten sich Behausungen um 5,2 Prozent. Eine Blasengefahr sehen die meisten Experten aber weiterhin nicht.

Bekommen Immobilienkäufer bald Geld fürs Geldleihen?

Mit der jüngsten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist das noch vor Kurzem unvorstellbare weiter in den Bereich des Möglichen gerückt: Negativzinsen auf Immobilienfinanzierungen. Anders ausgedrückt: Geld bekommen, wenn man sich Geld leiht. In Dänemark muss man bei einigen Banken bereits weniger zurückzahlen, als man aufgenommen hat. Auch deutsche Banken fahren unter Umständen günstiger damit, Geld gegen Negativzinsen zu verleihen, als die Liquidität bei der EZB zu parken und dafür Strafzinsen zu entrichten.
Die meisten Experten halten Negativzinsen auf Großdarlehen wie Immobilienfinanzierungen jedoch weiterhin in der Breite für unwahrscheinlich. Nullzinsen könnten in den kommenden Jahren aber auf die Kunden zukommen, auch wenn einige Banken derzeit Mindestzinsen (im positiven Bereich) für ihr Kreditgeschäft definieren. In der Konsumfinanzierung hingegen gibt es auch hierzulande schon Kredite mit Negativzins – die Kunden müssen nur 99,6 Prozent der geliehenen Summe zurückzahlen.

KfW und BAFA: Was sich ändert – was sollten Sie beachten!

Förderungen der KfW-Bank und Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind bei Bauherren äußerst beliebt. KfW und BAFA haben jetzt einige Bedingungen verändert, teils zum Nachteil für Verbraucher.

Wir zeigen auf, wie die Veränderungen bei der Finanzierungsplanung berücksichtigt werden sollten.

Einige ungünstige Veränderungen für Verbraucher.

So wird ab dem 17. April 2018 der Zinssatz für ein KfW-Darlehen
im KfW-Programm “153 – Energieeffizient Bauen“ nur noch für maximal 10 Jahre festgeschrieben.

Die 20-jährigen Zinsbindungen, erst 2016 eingeführt, entfallen.

Zudem halbiert die KfW die “bereitstellungsprovisionsfreie“ Zeit von 12 auf 6 Monate. Ihre Kunden müssen also nach einem halben Jahr auf nicht abgerufene Beträge Zinsen zahlen. Es empfiehlt sich daher für Sie, den kompletten Kredit möglichst vor Ablauf dieser sechs Monaten in Anspruch zu nehmen, um die Bereitstellungszinsen von bis zu 250 Euro monatlich (0,25% von 100.000 Euro) zu vermeiden.

Darüber hinaus können Kreditnehmer, die zur Sanierung einer Immobilie Fördermittel aus den Programmen “151/152 – Energieeffizient Sanieren“ einbinden, gemäß der neuen Regelungen keine Sondertilgungen mehr leisten. Und die Rückzahlung des gesamten Kreditbetrages ist innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

“Konditionen für Bauherren werden schlechter.“

Die KfW selbst teilt auf Anfrage mit, dass diese Schritte mit hohen
“Refinanzierungs- und Wiederanlagekosten für den Bund“ zusammenhingen. Das Bundeswirtschaftsministerium stelle jedes Jahr begrenzte Mittel zur Verfügung. Durch die hohen Begleitkosten reduziere sich “das verfügbare Budget für Zinsverbilligung und Tilgungszuschüsse“. Lange Zinsbindungen über 20 Jahre erschwerten der KfW die Kalkulation zusätzlich und erhöhten die Kosten. Laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) sollten Bauherren abwägen, ob sich die Beantragung von KfW-Mitteln vor dem Hintergrund der dadurch meist höheren Baukosten tatsächlich rechne. In der Regel sei es notwendig, die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich zu unterbieten (Stichwort: KfW-Effizienzhaus).

Häuslebauer aufgepasst: Für KfW- und BAFA-Förderungen gelten einige Neuerungen.

Was für Darlehensnehmer unverändert bleibt.

Da Kreditnehmer, so die KfW, “in erster Linie“ an Zinsverbilligungen und Zuschüssen interessiert seien und weniger an anderen Fördermerkmalen, lauten die guten Nachrichten: Der Förderhöchstbetrag von 100.000 Euro pro Wohneinheit bleibt unverändert. Und auch beim Tilgungszuschuss ändert sich nichts.

Wer ein KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus (inklusive Passivhaus) baut beziehungsweise kauft, erhält einen Nachlass von 5, 10 oder 15 Prozent des Kreditbetrages, also maximal 5.000, 10.000 oder 15.000 Euro.

 

 

Mit 50plus ins eigene Zuhause, auch unter dem Aspekt der Wohnimmobilien-kreditrichtlinie!

Mit 50plus ins eigene Zuhause: Wie das geht und was zu beachten ist

Seit die Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Deutschland in Kraft getreten ist, sehen einige Marktteilnehmer aufgrund veränderter Bonitätsanforderungen ältere Darlehensnehmer mit Finanzierungswunsch generell im Nachteil. Doch worauf wird bei der Kreditwürdigkeitsprüfung genau geguckt? Und macht diese es für die Generation 50 plus wirklich schwierig? Ist es unmöglich, ein Haus zu bauen oder zu sanieren?

Einige Tipps für und einige Beispiele aus der Praxis.

Die Kapitaldienstfähigkeit im Fokus

Prinzipiell soll die Kreditwürdigkeitsprüfung zeigen, ob es wahrscheinlich ist, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen nachkommen kann. In dem Zuge steht vor allem die sogenannte Kapitaldienstfähigkeit im Fokus! Damit aber auch die Frage, ob der Kreditnehmer das Darlehen in jeder Lebenslage bedienen kann.
Reicht das Darlehen bis in die Rente? Ist geprüft, ob das Einkommen hoch genug ist? Ein weiterer Aspekt ist, ob der Kredit innerhalb der statistischen Lebenserwartung zurückgezahlt werden kann! Nur dann kann der Kreditnehmer naturgemäß seinen vertraglichen Pflichten nachkommen.

Das bedeutet trotzdem nicht, dass Menschen, die erst spät einen Kredit aufnehmen, seit Inkrafttreten der Wohnimmobilienkreditrichtlinie im März 2016 keine Möglichkeit mehr haben, ein Darlehen zu erhalten.

So ist zwar die Frage, ob der Darlehensnehmer den Kredit dauerhaft stemmen kann, vorrangig. Trotzdem darf durchaus der Wert der Immobilie als Gewähr für die Deckung bestehender Verbindlichkeiten hinzugezogen werden. Die Beurteilung der Bonität darf sich nur nicht vorrangig darauf stützen. Davon abgesehen gibt es weitere Möglichkeiten: So kann unter Umständen ein weiterer Darlehensnehmer in den Vertrag aufgenommen werden. Übersteigt das gewünschte Darlehen einen gewissen Betrag nicht, ist zudem zu überlegen, ob nicht ein Ratenkredit, für den andere Bonitätsanforderungen gelten, eine geeignetere Lösung ist.

Welche Lösungen sind möglich? Lesen Sie im Folgenden von drei Beispielen aus der Praxis.

Was im Alter geht: Drei Ansätze

1. Ein älteres Ehepaar möchte umbauen und sanieren, hat eine abbezahlte Immobilie, möchte diese aber nochmal mit 30.000 Euro beleihen.

Eine Finanzierung über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (allgemein Programm 151 oder Einzelmaßnahmen Programm 152) ist zu den üblichen KfW-Konditionen über einige unserer Bankpartner problemlos möglich. Wenn es sich um eine kosmetische Modernisierung handelt, ist ein normales Baudarlehen möglich. Ob das bei 30.000 Euro im Einzelfall unter anderem wegen der Nebenkosten und des Notar-Aufwands sinnvoll ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Aus Gründen der Rückzahlungsflexibilität und der einfacheren Beantragung ist ein Ratenkredit eventuell die bessere Option (dieser ist für wohnwirtschaftliche Verwendung nicht viel teurer).

2. Ein Ehepaar (beide 55) möchte eine Eigentumswohnung kaufen, hat 40 Prozent Eigenkapital und noch kein Eigentum.

Auch hier bieten sich zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten. Die Finanzierung muss auch vor Renteneintritt nicht zwingend zurückgezahlt sein. Wichtig für die Banken ist,
dass der Kunde mit dem voraussichtlichen Renteneinkommen die Finanzierung bis zum Ende der Laufzeit zurückzahlen kann. Teilweise gibt es Höchstaltersgrenzen, bis zu denen der Kredit zurückgezahlt werden muss. Diese Grenzen spielen für unser Musterehepaar aber keine größere Rolle. Teilweise wird von Banken gefordert, dass das Darlehen des Kunden zum Beispiel bis zum 75. Lebensjahr nur noch 60 Prozent des Verkehrswertes der Immobilie betragen darf – das ist bei
unseren Kunden von vornherein gegeben.

3. Ein Ehepaar (67 und 65) hat 80.000 Eigenkapital und möchte eine Wohnung für die Tochter kaufen.

Hier gilt das Gleiche wie bei Ehepaar zwei. Im Rahmen der Beratung wird die Tilgung für die Finanzierung je nach Kaufpreis der Immobilie so gewählt, dass eine Rückzahlung der Finanzierung idealerweise in den nächsten 15 bis 20 Jahren erfolgen kann. Dies ist aber ohnehin ein wichtiger Bestandteil des Beratungsgesprächs, der auch bei jüngeren Kunden von Bedeutung ist. Beim Kauf einer sehr teuren Wohnung in München oder Frankfurt kann die Tochter unter Umständen in die Finanzierung einbezogen werden und damit eine niedrigere Rate vereinbart werden, da die Finanzierung dann auch länger laufen kann (die Erbensituation ist in diesem Fall klar).

Dennoch ist jeder Einzelfall, u.a. auch im Rahmen der Wohnimmobilienkreditrichtlinie individuell zu prüfen und sollte nicht ohne betriebswirtschaftliche Begleitung durchgeführt werden!

Verschärfte Bonitätsprüfung durch die Wohnimmobilien-kreditrichtlinie

Seit dem 21. März 2016 gilt die neue Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie 2016. Die Umsetzung dieser Kreditrichtlinie hat wesentliche Veränderungen im deutschen Kreditwesen mit sich gebracht. Eine der wesentlichen Änderungen betrifft die Verschärfung der Kreditwürdigkeits- bzw. Bonitätsprüfung.

 

Kreditwürdigkeits- / Bonitätsprüfung

 

Die Banken unterliegen von nun an einer schärferen Pflicht, die Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers zu prüfen. Nahmen die Banken die Bonitätsprüfung bisher im eigenen Interesse wahr, besteht nunmehr mit den neuen Vorschriften der § 505a und § 505b BGB eine zivilrechtliche Verpflichtung gegenüber dem Verbraucher zur Überprüfung seiner Kreditwürdigkeit.

 

Der Darlehensgeber darf den Verbraucherdarlehensvertrag nur noch abschließen, wenn aus der Kreditwürdigkeitsprüfung hervorgeht, dass keine erheblichen Zweifel daran bestehen, dass der Darlehensnehmer das Darlehen wieder zurückzahlen kann. Bei Immobiliendarlehensverträgen muss es wahrscheinlich sein, dass der Verbraucher den Kredit zurückgewähren kann. Ansonsten macht der Darlehensgeber sich unter Umständen schadensersatzpflichtig.

 

Das bedeutet, dass die Kreditvergabe an Verbraucher nicht gestattet ist, wenn die Prüfung der Bonität (Einkommens,- und Vermögensverhältnisse …) keine eindeutige positive Prognose ergibt.

 

Grund für diese Regelung ist der Verbraucherschutz. Folgender Gedanke des Gesetzgebers steckt hinter diesen Neuregelungen: „Fehlt es an einer ordnungsgemäßen Bonitätsprüfung, ist es dem Darlehensnehmer nicht möglich zu erkennen, ob der Darlehensvertrag seinen Vermögensverhältnissen gerecht wird“.

 

Im Rahmen Ihrer geplanten Finanzierungsanfrage muss nun sehr umsichtig vorgegangen werden!

 

Daher ein Auszug aus unsere Beratung zum Thema Baufinanzierung;

• Die Ermittlung der personenbezogenen finanziellen Daten und Rahmenbedingungen der Bauherren
• Prüfung Bonität des Kunden und nachhaltigen Rückzahlungsfähigkeit.
• Prüfung Ausgabensituation der Bauherren einschließlich bestehender Darlehensverpflichtungen.
• Prüfung des Einkommens der Bauherren und Bewertung der für die Finanzierung relevanten Anteile.
• Prüfung der Möglichkeiten der Einbindung vorhandener Finanzprodukte und deren Eignung zur Einbindung in die Gesamtfinanzierung als Tilgungsersatz.
• Ermittlung der für das Bauvorhaben benötigten Gesamtkosten in Anlehnung an die DIN 276 zur Vorlage bei Finanzierungsinstituten.
• Ermittlung der zur Verfügung stehenden Finanzierungsmittel (Eigenkapital, Eigenleistungen, Fremdmittel).
• Überprüfung von Finanzierungsangeboten, max. 3 – vom Kunden gebracht.
• Erstellung eines individuellen Finanzierungskonzeptes.
• Ermittlung der Risikoausläufe nach allg. Bankgrundsätzen.
• Ermittlung der Gesamtfinanzierungskosten.
• Aufteilung der Gesamtkosten in beleihungsfähige und nicht beleihungsfähige Kosten.
• Finanzierungsvorschläge hinsichtlich unterschiedlicher Festschreibungszeiten.
• Tilgungseinsatz p.a. optimieren.
• Marktrecherche zur Empfehlung eines Bankinstituts auf Basis des erarbeiteten Finanzierungskonzepts und der sich daraus ergebenden Rahmenbedingungen.
• Prüfung diverser Bearbeitungsgebühren der Banken
• Prüfung der Möglichkeiten und Empfehlung hinsichtlich des Einsatzes öffentlicher Fördermittel.
• Vergleich der unterschiedlichen Konzepte nach Leistung in Zeit.
• Entscheidungs-/Schlussbesprechung.
• Darstellung der Ergebnisse in einem schriftlichen Finanzierungskonzept mit Handlungsempfehlungen.

 

Ihr individuelles Finanzierungsmodell für Bau- oder Kaufvorhaben, Modernisierung, Renovierung oder Umschuldung
Gestützt durch unsere leistungsstarke Software können wir sämtliche Komponenten sowie steuerliche oder gesetzliche Besonderheiten in Ihrem Finanzierungsplan abbilden. In der gemeinsamen Beratung erörtere ich Ihnen verschiedene Berechnungsvarianten.

 

Wenn Sie sich für Ihr ganz individuelles Konzept der Finanzierung entschieden haben, erarbeiten wir gemeinsam, die Zielkonditionen für Sie und Ihr Projekt! So wissen Sie noch VOR Ihrer möglichen Unterschrift unter einem Finanzierungsvertrag, was auf Sie zukommt – mit allen Konsequenzen!

 

Wichtiger Hinweis: Thomas Teske übernimmt nicht die Garantie der Finanzierungszusage einer Bank! Die ermittelten Konditionen sind solange als freibleibend zu betrachten, bis auch eine Finanzierungszusage verbindlich vorliegt.

 

Widerruf Immobiliendarlehen – Der „Widerrufsjoker“ für Darlehensnehmer

Der „Widerrufsjoker“: fehlerhafte Widerrufsbelehrungen bei Immobiliendarlehen

 

Der Bundesgerichtshof sowie diverse Instanzgerichte haben in einer Reihe jüngerer Urteile entschieden, dass bestimmte Formulierungen in Immobiliendarlehensverträgen fehlerhaft sind.
Für viele Darlehensnehmer eröffnet sich damit die Möglichkeit, auch noch viele Jahre nach Abschluss des Darlehensvertrages aus Darlehensverträgen mit vergleichsweise hohen Zinsen mit sofortiger Wirkung ohne Vorfälligkeitsentschädigung herauszukommen und zu den gegenwärtig extrem niedrigen Zinsen das Darlehen – in den allermeisten Fällen bei der gleichen Bank – langfristig neu festzuschreiben.

 

Wie kann der Darlehensnehmer profitieren?
Folgende finanzielle Vorteile könnten gegeben sein:

 

• Mögliche geringere Zinsbelastung
• Keine Zahlung von Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank
• Langfristig die aktuellen historisch niedrigen Kreditzinsen sichern
• Zinsersparnis regelmäßig von mehreren zehntausend Euro, in Einzelfällen sogar über 100.000 Euro
• Viel schnellere Entschuldung/Schuldenfreiheit der Immobilie (z. T. Schuldenfreiheit 10 – 20 Jahre früher als ohne Widerruf

 

Wer kann profitieren?

 

Von dieser historischen Chance, nämlich dem zeitgleichen Zusammentreffen von Gerichtsentscheidungen, die einen Widerruf ermöglichen und extrem niedrigen Zinsen können die folgenden Darlehensnehmer profitieren:
• Alle Darlehensnehmer, die ab November 2002 oder später einen Darlehensvertrag/Bausparvertrag/Forward-Darlehen neu abgeschlossen haben
• Dabei ist es egal, ob das Darlehen von einer Bank, einer Bausparkasse oder einer Versicherung gegeben wurde.
• Desweiteren ist es egal, ob der Darlehensnehmer die Immobilie selbst bewohnt oder als Kapitalanlage vermietet hat und ob es sich um eine Wohn- oder Gewerbeimmobilie handelt.

 

WICHTIG:

 

Die bloße Zinsanpassung (Prolongation) nach Auslaufen der Zinsfestschreibungsfrist reicht nicht und eröffnet keine Widerrufsmöglichkeit, da kein neuer Darlehensvertrag abgeschlossen wurde, sondern nur ein bestehender Darlehensvertrag hinsichtlich der Zinsen modifiziert wurde. Etwas anderes gilt bei Bauspardarlehen mit vorgeschalteter Ansparphase. Hier kann immer ein Lösungsrecht gegeben sein, sogar auch dann, wenn der Bausparvertrag vor November 2002 geschlossen wurde.

Wir verwenden Cookies auf unserer Website, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots. Lesen Sie auch unsere <a style="color:#FFFFFF;" href="https://galerie-kellermann.de/datenschutzerklaerung/"> Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen