THOMAS TESKE
 BERATUNG UND LIQUIDITÄTSPLANUNG 

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 Der Liquiditätsengpass durch COVID-19 ??!! 

Der Corona-Virus und deren Auswirkungen, u.a. auf das betriebswirtschaftliche Überleben der KMU (Klein u. Mittelstand), ist aktuell in aller Munde. Hierbei meine ich anfänglich kleinere Kapitalgesellschaften wie GmbHs bzw. UGs!

Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es aktuell ein Run auf die Steuerberater der KMU-GFs bzw. GGFs geben dürfte, sich mit der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) und der Summen und Saldenliste (SUSA) zu versorgen.

 Jede der betroffenen Unternehmung ist bemüht, die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten für die Beantragung zusammen zu stellen. Diese Unterlagen bilden u.a. die Basis um die möglichen Liquiditätshilfen des Bundes oder Landes zu beantragen!

Es muss aber die Frage erlaubt sein, helfen diese Unterlagen in der vorliegenden Situation tatsächlich und welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen? 

Meine, sicherlich provozierende Antwort ist, diese Daten und Fakten lassen im Grunde nur wenig Rückschlüsse, aus der Vergangenheit abgeleitet, für die nahe Zukunft zu. Als Beispiel seien die Endbestände des abgelaufenen Monats aus der Summen und Saldenliste angeführt; viel mehr aber auch nicht! 

Glücklich kann sich die betroffene GmbH schätzen, wenn diese sich kontinuierlich mit der kurz-, mittel- und langfristigen Finanzplanung beschäftigt hat, die auch dynamisch fortgeschrieben ist! Mit dieser Unterlage lassen sich betriebswirtschaftlich, übersichtliche Ableitungen in die nahe Zukunft vornehmen und auch diverse Szenarien darstellen! 

Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und vermeiden! 

Im Rahmen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) und für das Interne Rating nach Basel II Standards (Kapitaldienstfähigkeit) spielt eine aussagefähige Liquiditätsplanung eine wichtige Rolle. Ebenso wird die Tendenz zunehmen, auch für kleinere Kapitalgesellschaften (z.B. GmbHs) eine sog. Kapitalflussrechnung zu verlangen.

Der Liquiditätsplan innerhalb der Finanzplanung zeigt Ihnen in Form eines simulierten Bankkontos die geplanten Einzahlungen (Cash in), die geplanten Auszahlungen (Cash out), die sich daraus ergebende Perioden-Überdeckung oder -Unterdeckung (Cash flow bei Überdeckung) sowie den geplanten Endbestand Bank unter Zurechnung der Perioden-Anfangsbestände.

Der Liquiditätsplan berücksichtigt die erfassten Debitoren- und Kreditoren-Zahlungsziele und informiert Sie so über Ihren voraussichtlichen Liquiditätsstatus (Zahlungsfähigkeit) in verschiedenen Planungszeiträumen. 

Alle Einzahlungen und Auszahlungen erfolgen inklusive der festgelegten Umsatzsteuersätze.

Eine mittel- und langfristig negative Liquiditätsentwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf den Fortbestand der Unternehmung (siehe KonTraG, Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzgrund, bilanzielle Überschuldung).

Sie erkennen, wie ungleich wichtig diese Ausarbeitung für Ihre Unternehmung sein wird.

Sollten Sie nicht über eine dynamische aufgebaute Finanzplanung verfügen, so biete ich Ihrem Unternehmen meine Dienstleistung an, um eine entsprechende Finanzplanung aufzubauen. Informieren Sie sich unter dem folgendem Link über die von mir zur Verfügung gestellte Tätigkeit! 

(https://thomas-teske.de/leistungen/controlling-kmu-mittelstand/)

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in der Phase der Existenzgründung! 

Nutzen Sie die Gunst der Stunde! Ihr Kreditberater der betroffenen Bank wird Ihrem Antrag sicherlich gerne folgen wollen, wenn die geforderten Unterlagen, auch mit der Aussage auf die nahe Zukunft ausgerichtet, beinhaltet. 

Helfen wir jetzt gemeinsam Ihrem möglichen Geldgeber bei seiner Entscheidung für Ihre Unternehmung! 

 

Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, sind mit Wirkung zum 01.01.2021 modifiziert worden!

Hinweis

Mit Wirkung zum 01. Januar 2021 wurde die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um zwei Jahre verlängert.

Mit der Richtlinienverlängerung wird für Sie die Möglichkeit eingeräumt, einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung zu erhalten. Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen. Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhalten Sie unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse Sie für Beratungen bis zum 31. Dezember beantragt oder erhalten haben. Sie müssen allerdings die De-minimis-Höchstgrenzen beachten.

Ein Auszug aus den Richtlinien:

  1. Die „Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an
  • Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der  EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Zusätzlich müssen Unternehmen in Schwierigkeiten die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.

Als Gründungsdatum zählt bei gewerblich Tätigen der Tag der Gewerbeanmeldung  bzw. des Handelsregisterauszugs, bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt.

Nicht antragsberechtigt sind unabhängig vom Beratungsbedarf:

  1. Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die in der Unternehmens-, Wirtschaftsberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung oder Steuerberatung  bzw. als Rechtsanwalt, Notar, Insolvenzverwalter oder in ähnlicher Weise beratend oder schulend tätig sind oder tätig werden wollen.
  2. Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder die die Voraussetzungen für die Eröffnung eines solchen Verfahrens erfüllen.
  3. Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen.
  4. Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen.

Zu beachten ist des Weiteren, dass Beratungen von Unternehmen,  z. B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz 1 der Verordnung ( EU)  Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, nicht gefördert werden können.

Die Pos.2 kann für Ihre Unternehmung recht gefährlich werden; somit ist ein rechtzeitiges Erkennen der Wettbewerbs und Renditefähigkeit und eine rechtzeitige Handlung gefragt, wenn eine liquide Gefährdung der Unternehmung vorliegen sollte. 


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